und die globale Politik zielt ebenfalls auf die Förderung sauberer Mobilität ab. Auf der anderen Seite steht der elektrische Güterverkehr – weniger sichtbar, aber dennoch entscheidend für die Zukunft der Logistik.
Elektrifizierung des Güterverkehrs ist kein Experiment
Die Entwicklung im Segment der elektrischen Lkw verläuft langsamer als bei Elektro-Pkw. Dennoch schreitet die Technologie voran, und die führenden Akteure im Segment – Volvo, Scania oder MAN – zeigen, dass die Elektrifizierung definitiv kein Experiment, sondern ein realer Weg ist.
Unternehmen, die nach umweltfreundlichen und wirtschaftlich nachhaltigen Lösungen für ihren Fuhrpark suchen, haben eine große Auswahl. Für die erfolgreiche Integration der Elektromobilität in den Güterverkehr ist jedoch nicht nur die Wahl des richtigen Fahrzeugs wichtig, sondern vor allem die richtige Ladestrategie. Deshalb beschäftigen wir uns auch bei MyBox intensiv mit der Frage des Lkw-Ladens.
Aktueller Stand auf dem Markt für elektrische Lkw
Führende Hersteller erweitern kontinuierlich ihr Angebot und verbessern die Parameter ihrer Modelle. Volvo Trucks bietet mittlerweile die Elektromodelle FH, FM und FMX mit einer Reichweite von bis zu 300 km und über 600 PS an.
Scania konzentriert sich primär auf die Stadtlogistik mit Modellen der L- und P-Reihe, die bis zu 300 kWh Batterien haben und Schnellladen ermöglichen. MAN hat die Modelle eTGX und eTGS mit einer Reichweite von rund 500 km und für den Fernverkehr optimierten Technologien vorgestellt.
Trends im Segment deuten darauf hin, dass der elektrische Güterverkehr in den kommenden Jahren wachsen wird – insbesondere mit der Weiterentwicklung der Batterietechnologien und der Ladeinfrastruktur.
Elektrische Lkw und ihr Einsatz in der Praxis
Laut Eurostat legen 45 % der in Europa transportierten Güter weniger als 300 km zurück. Elektrofahrzeuge haben daher ein großes Potenzial, insbesondere im Regionalverkehr. Durch die Schaffung eines durchdachten Ladesystems lässt sich die Reichweite erheblich verlängern – ohne wesentliche Einschränkungen oder Umwege.
Beispielsweise nutzt laut Informationen von Volvo Trucks das Unternehmen DHL Freight in Schweden elektrische Lkw für den Gütertransport zwischen Göteborg und Jönköping. Die Strecke ist etwa 150 km lang. Dank eines durchdachten Ladesystems legen die Lkw 450 km pro Tag zurück, wobei der Lastzug ein Gesamtgewicht von 60 Tonnen befördert.
Wie lädt man elektrische Lkw und Transporter effizient?
Die erfolgreiche Elektrifizierung von Unternehmensflotten hängt nicht nur von der Wahl des richtigen Fahrzeugs ab, sondern vor allem von einer durchdachten Ladestrategie. Unternehmen haben zwei Hauptmöglichkeiten, um ein zuverlässiges Laden ihrer Lkw sicherzustellen:
1. Unternehmenseigene Ladeinfrastruktur
Eigene Ladestationen bieten Unternehmen Unabhängigkeit, niedrigere Kosten und maximale Flexibilität. Sie können das Laden nach ihren betrieblichen Bedürfnissen planen und den Energieverbrauch einfach optimieren. Zu den Vorteilen gehören:
Betriebsstabilität – Fahrzeuge sind stets fahrbereit, ohne Abhängigkeit vom öffentlichen Netz
Niedrigere Stromkosten – Möglichkeit der Nutzung günstigerer Tarife oder Integration mit Photovoltaik
Sicheres und effizientes Laden – angepasst an die Bedürfnisse der jeweiligen Flotte
2. Öffentliches Ladenetz
Öffentliche Ladestationen wachsen zwar stetig, aber ihre Verfügbarkeit und Leistung sind für den Fernverkehr noch nicht optimal. Es fehlen vor allem leistungsstarke Ladegeräte, die für Lkw angepasst sind, und eine entsprechende Infrastruktur an Hauptverkehrsrouten. Für Unternehmen mit regionaler Zustellung können öffentliche Ladepunkte eine Ergänzung der Strategie sein, aber für einen effizienten Betrieb bleibt das Laden auf dem eigenen Gelände die primäre Option.
MyBox Profi 43 kW – Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Volvo
Der schwedische Hersteller Volvo Trucks gehört seit langem zu den Pionieren der Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs. Um seine legendären Volvo FH Electric und weitere Modelle auch mittels AC-Technologie effizient laden zu können, suchte man einen Partner für die Entwicklung einer Station mit überdurchschnittlicher Leistung. Die Wahl fiel auf MyBox. Dank dieser Zusammenarbeit entstand die Ladestation MyBox Profi 43 kW, die im Segment der AC-Ladelösungen praktisch keine Konkurrenz hat. Zu ihren wichtigsten Vorteilen gehören:
Hohe Leistung – deutlich schnelleres Laden im Vergleich zu herkömmlichen AC-Ladegeräten.
Flottenoptimierung – ideal für elektrische Lkw und Transporter.
Einfache Verwaltung und Integration – volle Kompatibilität mit der Unternehmensinfrastruktur.
Modularität und Skalierbarkeit – einfache Erweiterung mit wachsendem Fuhrpark.
Integration in Firmengelände – Anbindung an Energiemanagementsysteme.
Kosteneinsparungen – optimiertes Laden zur Minimierung der Betriebskosten.
Dank MyBox Profi 43 kW können Transportunternehmen einfach auf Elektromobilität umsteigen, die Betriebsstabilität sichern und die Betriebskosten senken. Wenn auch Sie über die Elektrifizierung Ihrer Flotte nachdenken, kontaktieren Sie uns. Wir erstellen Ihnen eine umfassende Lösung für das Laden Ihres Fuhrparks, mit der Sie für die Zukunft der Elektromobilität gerüstet sind.
Autor
Filip Zapletal



