GLS gehört zu den führenden Anbietern von Logistik- und Paketdiensten in Europa und erweitert seine Flotte langfristig um emissionsarme und elektrische Fahrzeuge. Im Rahmen der Modernisierung des zentralen Depots in Jihlava wurde der Aufbau einer robusten und effizient gesteuerten Ladeinfrastruktur zum Schlüsselschritt, der den täglichen Betrieb und die künftige Entwicklung der Elektromobilität unterstützt.
Für die Umsetzung des Projekts wählte GLS das Unternehmen MyBox, das die Lieferung und Installation der kompletten Ladeinfrastruktur einschließlich intelligenten Lastmanagements übernahm.
Projektaufgabe
Ziel des Projekts war es:
eine Ladeinfrastruktur mit ausreichender Kapazität für die Betriebsflotte aufzubauen
ein effizientes Lastmanagement am gesamten Standort sicherzustellen
die Auswirkungen auf die bestehende Energieinfrastruktur zu minimieren
eine auf weitere Erweiterung vorbereitete Lösung zu schaffen
ein einheitliches, der Marke GLS entsprechendes Erscheinungsbild beizubehalten

Die umgesetzte Lösung
Installation der AC-Ladestationen MyBox Profi
Auf dem Gelände des zentralen Depots wurden insgesamt 20 AC-Ladestationen MyBox Profi installiert. Die Stationen sind entsprechend den betrieblichen Anforderungen des Geländes in zwei separaten Reihen angeordnet:
12 Stationen in einer Reihe, primär für das Laden der Lieferwagen (Parkplatz des Logistikbereichs)
8 Stationen in einer Reihe am Verwaltungsgebäude
Diese Lösung ermöglicht eine effiziente Aufteilung der Ladeinfrastruktur nach Betriebsart und sorgt für einen reibungslosen täglichen Ablauf des Depots. Die Stationen sind in Weiß mit GLS-Logoaufdruck ausgeführt und fügen sich so natürlich in die visuelle Identität des Geländes ein und erfüllen zugleich eine repräsentative Funktion.

DC-Schnellladen
Teil der Lösung ist außerdem eine DC-Schnellladestation Alpitronic mit einer Leistung von 300 kW, die das schnelle Laden ausgewählter Fahrzeuge ermöglicht und die AC-Infrastruktur für maximale betriebliche Flexibilität ergänzt. Die Infrastruktur ist zugleich mit Blick auf weitere Erweiterungen konzipiert – künftig ist die Installation weiterer AC- und DC-Ladepunkte entsprechend dem wachsenden Bedarf der Flotte vorgesehen.
Kernelemente der Lösung
20× AC-Ladestation MyBox Profi
Aufteilung in zwei Betriebszonen (Logistik / Verwaltung)
individuelles Branding der Stationen (GLS-Design)
DC-Schnellladestation Alpitronic (300 kW)
Kombination aus AC- und DC-Laden für maximale Flexibilität
dynamisches Lastmanagement einschließlich Kontrolle der Viertelstunden-Spitzen
robuste, für den Logistikbetrieb geeignete Lösung
Bereitschaft für die weitere Erweiterung der Infrastruktur

Dynamisches Lastmanagement (DLM)
Die gesamte Ladeinfrastruktur wird über ein System des dynamischen Lastmanagements (DLM) gesteuert, das die optimale Verteilung der verfügbaren Kapazität innerhalb des Standorts sicherstellt. Das System steuert in Echtzeit alle 20 AC-Ladestationen MyBox Profi sowie die DC-Station Alpitronic 300 kW.
Teil der Steuerung ist außerdem die Kontrolle der Viertelstunden-Leistungsspitzen, durch die ein Überschreiten der reservierten Leistung und unnötige Sanktionen seitens des Netzbetreibers vermieden werden. Dadurch wird die verfügbare Leistung effizient genutzt, ohne das Risiko einer Netzüberlastung. Die Lösung minimiert zugleich den Bedarf an Eingriffen in die bestehende Energieinfrastruktur und ermöglicht einen stabilen Betrieb auch bei hoher Auslastung.
Projektnutzen
Effizienter Flottenbetrieb – ausreichende Ladekapazität für den täglichen Logistikbetrieb ohne Einschränkungen.
Optimierung der Energieleistung – intelligente Steuerung einschließlich Überwachung der Viertelstunden-Maxima sorgt für maximale Nutzung der verfügbaren Energie.
Flexibilität beim Laden – die Kombination aus AC und DC ermöglicht die Anpassung an verschiedene Fahrzeugtypen und Betriebsszenarien.
Skalierbarkeit – die Infrastruktur ist auf weitere Erweiterungen um AC- und DC-Stationen vorbereitet.
Einheitliches Design – das Branding der Stationen unterstützt die visuelle Identität und das professionelle Erscheinungsbild des Depots.
Stabiler und störungsfreier Betrieb – die Lösung ist voll funktionsfähig und stabil, ohne zusätzliche Eingriffe.
Fazit
Der Aufbau der Ladeinfrastruktur im zentralen Depot von GLS in Jihlava stellt eine funktionale und skalierbare Lösung dar, die den Anforderungen der modernen Logistik entspricht. Die Kombination aus AC- und DC-Laden, das intelligente Lastmanagement einschließlich der Kontrolle der Viertelstunden-Spitzen sowie die Bereitschaft für die weitere Entwicklung schaffen eine stabile Grundlage für die fortschreitende Elektrifizierung der Flotte.
Das Projekt bestätigt, dass eine richtig konzipierte Infrastruktur einen langfristig zuverlässigen Betrieb ohne zusätzliche Eingriffe ermöglicht.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viele MyBox Ladestationen befinden sich im zentralen GLS-Depot in Jihlava?
Insgesamt 20 AC-Ladestationen MyBox Profi in zwei Reihen (12 für Lieferwagen und 8 am Verwaltungsgebäude) sowie zusätzlich ein DC-Schnelllader Alpitronic mit einer Leistung von 300 kW.
Wie wird das Lastmanagement im GLS-Depot gelöst?
Die gesamte Infrastruktur wird über ein dynamisches Lastmanagement (DLM) einschließlich Kontrolle der Viertelstunden-Leistungsspitzen gesteuert, wodurch ein Überschreiten der reservierten Leistung und unnötige Sanktionen seitens des Netzbetreibers vermieden werden.
Ist die Ladeinfrastruktur auf weitere Erweiterungen vorbereitet?
Ja. Die Lösung ist skalierbar – künftig ist die Installation weiterer AC- und DC-Ladepunkte entsprechend dem wachsenden Bedarf der GLS-Flotte vorgesehen.



